Newsletter Mai 2021

Liebe Freunde und Förderer,

In der Spielzeit 2020/2021 beginnt am 14. September das  freiwillige Aufbautraining des Stuttgarter Ballett. Dieses ist deshalb so wichtig, weil es den Tänzern ermöglicht, sich nach der Sommerpause – den Theaterferien – langsam, aber stetig wieder in Form zu bringen und die Verletzungsgefahr bei der späteren Vollbelastung zu minimieren. Daran nehmen auch Rose Maloney (Australien) und Edoardo Sartori (Italien), zwei hochbegabte junge Nachwuchstalente teil. Beide haben das Glück in das einjährige Elvenprogramm des Stuttgarter Ballett aufgenommen zu sein. Als Stipendiat*innen der Tanzstiftung Birgit Keil sammeln sie auf der Schwelle von der abgeschlossenen Ausbildung zur professionellen Karriere in der täglichen Arbeit mit dem Stuttgarter Ballett wertvolle Bühnenpraxis. 

Am 21. September beginnt für Rose Maloney und Eduardo Sartori der Training- und Probenbeginn beim Stuttgarter Ballett. Edoardo ist in der Herrengruppe im Boléro (Choreografie Maurice Béjard) besetzt und beginnt mit den Einstudierungsproben.

 

Die neue John Cranko Schule

- ein Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft

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Am 28. September hatte ich das große Glück, anlässlich der Einweihung des Neubaus der John Cranko Schule in Stuttgart Eduardo Sartori tanzen zu sehen. Dabei kam ein kleiner Kreis von ca. 25 Ehrengästen in den Genuss, der feierlichen Einweihung im Reid Anderson Auditorium der neuen John Cranko Schule, beizuwohnen.

Bei den bezaubernden Auftritten der Ballettschüler hinterlässt Edoardo Sartori einen nachhaltigen Eindruck. In seinem Solo aus der Schöpfung von Uwe Scholz zeichnet er sich durch emotionale Ausstrahlung, hoher Musikalität, Spannung und geschmeidiger Technik aus. Edoardo ist ein Talent, das die Tanzstiftung Birgit Keil seit September im Elevenprogramm des Stuttgarter Ballett fördert und auf das wir in Zukunft gespannt sein dürfen. 
Wir freuen uns auf mehr!

Rose Maloney

Rose Maloney stammt aus Brisbane (Australien). Im Jahr 2011 begann sie, beim Project Movement zu tanzen. Ab 2014 nahm sie Ballettunterricht bei Classical Coaching Australia. Anschließend kam sie 2018 nach Stuttgart an die John Cranko Schule, wo sie 2020 ihren Abschluss machte. Im Jahr 2016 erreichte Rose Maloney das Halbfinale des Youth America Grand Prix, ein Jahr später war sie Finalistin. Ebenfalls im Jahr 2017 gewann sie den Royal Academy Solo Seal Award bei der Genee International Ballet Competition und gewann außerdem den Classical Coaching Australia Dux Award. 

In der Spielzeit 2020/21 ist Rose Maloney Elevin beim Stuttgarter Ballett.

Quelle: Stuttgarter Ballett

Foto: Roman Novitzky

Edoardo Sartori

Edoardo Sartori wurde nahe Venedig (Italien) geboren. Zunächst nahm er Ballettunterricht an der Academia Veneta di Danza e Balletto in Spinea. Im Jahr 2017 kam er nach Stuttgart an die John Cranko Schule, wo er 2020 seinen Abschluss machte. Bereits als Schüler tanzte er in Vorstellungen des Stuttgarter Balletts mit. Er nahm mehrfach am Youth America Grand Prix und am Prix de Lausanne teil, 2017 gewann er als Finalist beim Prix de Lausanne ein Stipendium für die John Cranko Schule. 

In der Spielzeit 2020/21 ist Edoardo Sartori Eleve beim 
Stuttgarter Ballett.

Quelle: Stuttgarter Ballett

Foto: Roman Novitzky

Die Stipendiat*innen der Akademie des Tanzes Mannheim

Am 1. September begann das Studienjahr 2020/2021 für Evellin Martiniano (jetzt im zweiten Bachelor-Studienjahr) und Kevin Amann (jetzt im vierten Bachelor-Studienjahr) an der Akademie des Tanzes Mannheim. Victor Santos erhielt einen Jahresvertrag als Eleve am Altenburg Theater in Gera. Dieses Praktikum wird ihm im Juli 2021 für seinen Masterabschluss an der AdT Mannheim angerechnet.

Evellin Martiniano

Evellin Martiniano wächst in Rio de Janeiro (Brasilien) auf, wo sie ersten Ballettunterricht erhält. Leipzig ist eine der nächsten Stationen ihrer Tanzausbildung. Sie nimmt an zahlreichen Wettbewerben wie dem Festival Internacional de Dança de Porto Alegre oder Prêmio Internacional de Dança de São Paulo teil und gewinnt u.a. ein Stipendium für die Sommerschule von ABT - American Ballet Theatre und der Staatlichen Ballettschule Berlin.

 
2019 beginnt sie mit Hilfe eines Stipendiums der Tanzstiftung Birgit Keil ihr Studium an der Akademie des Tanzes Mannheim.

Kevin Amann

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Kevin Amann wird im Alter von zweieinhalb Jahren in Österreich in einer Pflegefamilie aufgenommen. Dort erhält er seinen ersten Ballettunterricht in jungen Jahren. Ebenfalls in jungen Jahren, erlernt Kevin das Spielen der Violine. Seine musikalische Bildung leitet ihn an Ausbildungsstätten in München und Österreich, wo er im KBStudium im Hauptfach Violine studiert. Im Alter von 17 Jahren, nimmt Kevin an diversen Ballettwettbewerben teil und beginnt schlußendlich 2017 sein Studium an der Akademie des Tanzes in Mannheim. Seit Januar 2018 ist er Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil, welche ihm das Studium an der Akademie des Tanzes ermöglicht.

Karrieren ehemaliger Stipendiat*innen der Tanzstiftung Birgit Keil

Rafaelle Queiroz

Stip. 2007-2009

Solistin Ballett Zürich 

Rafaelle Queiroz studiert als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil von 2007 bis 2009 an der Akademie des Tanzes Mannheim. 2009 wird sie Mitglied des Staatsballett Karlsruhe unter der Direktion von Prof. Birgit Keil. 2013 folgt die Ernennung zur Solistin und 2016 zur Ersten Solistin. Zu ihrem Repertoire gehören Odette/Odile in Schwanensee, Katharina in Der Widerspänstigen Zähmung, Julia in Romeo und Julia, Myrtha in Giselle, die Titelrolle in La Sylphide sowie die Titelrolle in der abendfüllenden Uraufführung Rusalka. Außerdem tanzt sie das gesamte neoklassische und moderne Repertoire. 2019 wird Rafaelle Queiroz Mitglied des Ballett Zürich unter der Direktion von Christian Spuck. Bereits zur Spielzeit 2020/2021 erfolgt die Ernennung zur Solistin. 

Auszeichnungen: 2009 Finalistin beim Prix de Lausanne, im selben Jahr Sara Chapin Langham Award beim Youth American Grand Prix New York, Young Star Ballet Award 2016.

Prof. Vladimir Klos und ich folgen am 31. Januar 2020 der Einladung, einen Forsythe-Abend mit dem Ballett Zürich anzusehen. Ein Hochgenuß, die Leistung und Entwicklung von Rafaelle Queiroz in Approximate Sonata zu erleben.

Thiago Bordin

Stip. 1999-2001

Freischaffender Tänzer und Choreograf

Der Einladung von Thiago Bordin folgend, erleben Prof. Vladimir Klos und ich einen in jeder Hinsicht überwältigenden Abend beim Origen Festival auf der Burg Riom - ein wahres Ereignis. In dem Ballett Inferno von Luca-Andrea Tessarini und Thiago Bordin befassen sich fünf Tänzer des Nederlans Dans Theater (NDT) mit Elementarkräften und mythischen Wesen. 
Thiago Bordin verkörpert das Element der Luft. Kreative Choreografie gepaart mit tänzerisch-athletischer Höchstleistung, traumhafter Musik und einem magischen Lichtkonzept, haben uns und das Publikum verzaubert. 

Der Brasilianer Thiago Bordin beginn seine Tanzausbildung in seiner Heimatstadt  São Paulo und schließt sie als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil 2001 an der Akademie des Tanzes Mannheim ab. Sein erstes Engagement führt ihn zum Hamburg Ballett wo er 2005 zum Solisten, 2006 zum Ersten Solisten ernannt wird. John Neumeier kreiert zahlreiche Rollen für ihn. Thiago Bordin tanzt Hauptrollen in John Neumeiers Othello oder Oberon in Ein Sommernachtstraum. Sein Repertoire umfasst zudem Solor in La Bayadère, James in La Sylphide und Werke von Christopher Wheeldon, Marco Goecke u.v.m. 2001 debütiert er als Choreograf. Er kreiert Werke für das Bundesjugendballett und das Hamburg Ballett. Unter der Direktion von Prof. Birgit Keil schuf er für das Staatsballett Karlsruhe Lieder, Voices of Silence, Ein fremder Klang, Sibelius für B., Desiderium, Episoden und 2019 sein erstes abendfüllendes Ballett die Uraufführung Zukunft braucht Herkunft #soooeintheater. Von 2014 bis 2016 ist er Mitglied des Nederlands Dans Theater. Nach einem Jahr als freischaffender Choreograf kehrt er 2018 zurück auf die Bühne um als Gast mit dem Staatsballett Karlsruhe als Prinz Siegfried in Schwanensee aufzutreten. In der Spielzeit 2019/2020 kreiert er seine Version von Don Quijote mit dem Ballett der griechischen Nationaloper Athen. 

 

Internationale Auszeichnungen bei Wettbewerben: 1997 1. Preis als bestes Nachwuchstalent in Joinville, Brasilien, 1999 Silbermedaille in Brasilia und 1. Preis der Tanzstiftung Birgit Keil in Brasilia 2000 Finalist beim Prix de Lausanne und beim Grad Prix d‘Eurovision in Covent Garden, London, 2001 1. Preis in Helsinki, 2005 Deutscher Tanzpreis Zukunft für Choreografie, 2010 Pix de Benois de la Danse

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Newsletter Oktober 2020

Liebe Freunde und Förderer,

„Es gibt nichts Gutes: außer man tut es.“ – Erich Kästner

Es war Lothar Späth, der mir diesen Wahlspruch vor 25 Jahren, zur Gründung der Tanzstiftung, mit auf den Weg gab und der als Kuratoriumsvorsitzender 20 Jahre die Geschicke unserer Stiftung lenkte.

Ja, 2020 ist/wäre unser 25-jähriges Jubiläum. Kein Grund zu feiern? Oder doch? Eben anders. In Zeiten der Corona-Pandemie resümiere ich und lasse die Jahre der intensiven Förderung des tänzerischen und choreografischen Nachwuchses und die nur und ausschließlich durch Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung möglich war, an meinem geistigen Auge vorüberziehen.Ich bin glücklich und erfüllt von übergroßer Dankbarkeit für IhreTreue und Unterstützung gerade in Zeiten, so schwierig wie diesen. Aber Ihr Vertrauen wird belohnt, denn heute kann ich Ihnen zu meiner Freude mitteilen, dass wir seit September 2020, also mit Beginn der neuen Spielzeit, auch auf Wunsch des Ballettintendanten Tamas Detrich, zwei bildschöne, begabte junge Tänzer aus dem Elevenprogramm des Stuttgarter Ballett fördern. Es sind dies Rose Maloney aus Australien und Edoardo Sartori aus Italien. Weitere Informationen über die Eleven finden Sie unter www.stuttgarter-ballett.de/compagnie/taenzer/.

Auch von der AdT Mannheim gibt es Neuigkeiten: 

Kota Nakao gelang es, (trotz der bekannten erschwerten Bedingungen) seine Master of Arts/ Tanz Prüfung im Juli 2020 mit Erfolg abzulegen. Seit September ist er Mitglied der modernen Tanzkompanie Noism im Niigata City Performing Art Center in Japan, unter der Direktion von Jo Kanamori, der als Tänzer und Choreograf u.a. beim Nederlands Dance Theatre und dem Ballett der Opéra National Lyon engagiert war.

Victor Santos hat seit der neuen Spielzeit einen Elevenvertrag am Altenburg Theater in Gera erhalten. Gleichzeitig ist er noch als Masterstudent an der AdT Mannheim eingeschrieben. Sein einjähriges Praktikum in Gera wird ihm für seinen Abschluss Master of Arts/ Tanz angerechnet.

Ihr Studium setzen in Mannheim fort:
Evellin Martiniano (Brasilien) und Kevin Amann (Österreich)

Neues von ehemaligen Stipendiaten

Kristián Pokorný (Tschechische Republik), absolvierte 2019 erfolgreich den Studiengang Master of Arts/ Tanz an der AdT Mannheim. Bereits im September desselben Jahres wurde er Mitglied des Ballett am Rhein Düsseldorf/ Duisburg wo er mit Martin Schläpfer arbeitete. Zur Spielzeit 2020/2021 wechselte er an das Staatsballett Wien. unter der Direktion von Martin Schläpfer.

Marcos Meñha (Stipendiat von 2001-2003) engagiert beim Staatsballett Karlsruhe unter meiner Direktion wo er zuletzt zum ersten Solisten avancierte. Von 2010-2020 war er Mitglied des Ballett am Rhein Düsseldorf/ Duisburg unter der Direktion von Martin Schläpfer. Im September diesen Jahres wechselte auch er mit Schläpfer zum Staatsballett Wien.

Und ein weiterer Wechsel fand statt:
Moeka Katsuki (Stip. von 2009 bis 2012) war von 2012 bis 2019 unter meiner Direktion am Staatsballett Karlsruhe, zuletzt als Solistin, engagiert. 
Anschließend erhielt sie einen Vertrag beim Ballett der Bühnen Halle. 
Seit dieser Spielzeit tanzt Moeka Katsuki nun als festes Mitglied beim Ballett des Landestheaters Salzburg in Österreich.

Soviel für heute, mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart.


Prof. Birgit Keil
Vorstand

Newsletter Juni 2020

 

Liebe Freunde und Förderer,

 

sicher fragen Sie sich, wie es wohl unseren Stipendiat*innen in Zeiten der Corona-Pandemie und dem Lockdown ergeht. Deshalb möchte ich Ihnen einen Eindruck von dieser herausfordernden Situation ermöglichen.

 

Unter der Coronakrise haben auch unsere aktuellen Stipendiat*innen, die noch in der Ausbildung sind und an der Akademie des Tanzes Mannheim studieren, zu leiden. Gott sei Dank sind sie gesund.

Die Studierenden wurden am 12.März 2020 vom Präsidenten der Hochschule nach Hause geschickt, da die gesamte Hochschule geschlossen wurde. In ihren Heimatländern, so sie noch einen Flug bekamen, mussten Evellin (Portugal), Sara, Riko, Marin und Kota (Japan), Victor (Brasilien) und Kevin (Österreich) sich so gut als möglich fit halten. Die meisten Studierenden hatten sich eine Ballettstange und ein Stück Ballettboden angeschafft und konnten den von der Akademie online angebotenen Pilatesunterricht von zu Hause aus mitmachen.

 

Nach den Osterferien wurden alle praktischen Fächer (außer Pas de Deux) und Theorie online unterrichtet. So konnte jeweils mit der ganzen Klasse, dem Pädagogen und Pianisten online trainiert und auch jederzeit korrigiert und aus der Ferne unterstützt werden. Im April kamen die Studierenden so nach und nach aus allen Herrenländern wieder zurück und konnten nach Ablauf der Quarantäne, ab dem 20. April in den vier Ballettsälen (zunächst nach den Vorgaben des Ministeriums jeweils nur eine Person) mit trainieren, während sie der Lehrer online unterrichtete. Seit kurzem sind maximal fünf Studierende gleichzeitig im Saal erlaubt. Sie können sich vorstellen, dass dies bei ca. 70 Studierenden, von der Fächervielfalt ganz abgesehen, schon rein organisatorisch eine höchst komplizierte Angelegenheit ist.

 

Sehnsüchtig hoffen nun alle Studierenden, Lehrer und Pianisten darauf, bald wieder zusammen in den Sälen arbeiten zu können. Trotzdem, eine Vorbereitung auf die für Juni/Juli geplanten Bachelor- und Masterprüfungen ist unter diesen Umständen nicht möglich. Im Klartext heißt das, auch unsere Stipendiat*innen müssen das Jahr entweder ganz oder teilweise wiederholen. Dadurch verlängert sich auch für uns die Zeit der Förderung durch Stipendien.

 

Nun darf ich Ihnen noch von ganzem Herzen, auch im Namen unserer Schützlinge (die sich verständlicherweise um ihre Zukunft sorgen) für Ihre Treue und all Ihre Unterstützung danken.

 

 

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund.

 

Prof. Birgit Keil

Vorstand 

 

Newsletter November 2019

Liebe Freunde und Förderer der Tanzstiftung Birgit Keil, 

„Der Herbst ist immer unsere beste Zeit“, wusste schon der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an Friedrich Schiller vom 27. Juni 1797. 

Der heiße, trockene Sommer ist also vorüber und jetzt kann das geerntet werden, was im Frühling gesät worden ist – auch im übertragenen Sinne. Im Juli habe ich nach 16 Jahren die Ballettdirektion am Staatstheater Karlsruhe und nach 22 Jahren die Leitung der Akademie des Tanzes Mannheim abgegeben. Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf diese besonderen, beglückenden Jahre zurück. Doch gleichzeitig richte ich voller Freude und Tatendrang den Blick nach vorne, denn ich werde, gemeinsam mit Vladimir Klos, die Arbeit in meiner Tanzstiftung mit all meiner Kraft und all meinem Einsatz fortsetzen.  

Derzeit studieren sieben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim, namentlich Evellin Martiniano (Brasilien), Marin Murayama (Japan), Riko Ishihara (Japan), Sara Saito (Japan), Kevin Amann (Österreich), Victor Santos (Brasilien) und Kota Nakao (Japan). Fünf Stipendiaten haben direkt nach ihrem erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs in Mannheim ein Engagement in Compagnien erhalten: Alexandra Dreyer am Melbourne City Ballet (Australien), Saki Tanaka am Münchner Juniorenballett, Kristián Prokorný in Düsseldorf/Duisburg, am Ballett am Rhein, Kauê Vieira in Pilsen, am J.K. TYL-Theater (Tschechien) und Yuta Homma in Liberec (Reichenberg), am F.X. Šalda-Theater (Tschechien). Priscylla Gallo, Stipendiatin von 2011 bis 2015, war nach ihrem Abschluss zunächst am Het Nationale Ballet Amsterdam engagiert und ist seit dieser Spielzeit Mitglied des Stuttgarter Balletts. Dass diesen jungen Tänzerinnen und Tänzern der berufliche Einstieg so gut gelungen ist, ist nicht nur ein Beweis für die hohe Qualität der Mannheimer Ausbildung. Diesen Werdegang der Nachwuchstalente haben vor allem Sie mit Ihrer großen und kontinuierlichen Unterstützung ermöglicht. Dafür möchte ich Ihnen heute nochmals meinen allerherzlichsten Dank aussprechen. 

In der Zwischenzeit habe ich die weitere Entwicklung der Stiftung auf den Weg gebracht. Auch in Zukunft haben Sie Gelegenheit, die Entwicklung der jeweils aktuellen und der ehemaligen Stipendiaten zu verfolgen. Mit großer Freude kann ich Ihnen mitteilen, dass die Gala 2020 der Tanzstiftung Birgit Keil traditionell im Forum am Schlosspark Ludwigsburg stattfinden wird. Außerdem planen wir – dem Wunsch von Prof. Dr. h. c. Lothar Späth, dem langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung, folgend – einen Birgit-Keil-Preis ins Leben zu rufen, mit dem eine junge Begabung ausgezeichnet werden soll.  

Von der Mannheimer Akademie erreichte mich ein Schreiben der sieben aktuellen Stipendiaten, das mich darin bestärkt, den gemeinsam mit Ihnen eingeschlagenen Weg des Forderns und Förderns junger Talente in der Stiftung fortzusetzen. Gerne leite ich dieses Schreiben an Sie weiter; Sie finden es in der Anlage.  

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Treue und Unterstützung und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit sowie auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen. 

Herzlichst, 

Prof. Birgit Keil 

Vorstand

Sehr geehrte Sponsoren, sehr geehrter Freundeskreis,  liebe Förderer der Tanzstiftung Birgit Keil, 

Wie Sie sicherlich mit Bedauern festgestellt haben, findet dieses Jahr leider keine Stipendiatenpräsentation statt. Dennoch wollen wir Stipendiaten uns persönlich bei Ihnen für all Ihre Unterstützung herzlich bedanken. Sie ermöglichen uns, durch die einzelnen Stipendien, unseren Traum von einer Tanzkarriere anzustreben. Jeder von uns bringt seine eigene Geschichte mit sich, welche den Einzelnen daran gehindert hat, dem Traum vom Tänzer näher zu kommen. Dank Ihrer Förderung, steht uns nun nichts mehr im Wege. Ganz im Gegenteil, geben Sie uns viel mehr als nur das Nötige: 

Durch Sie ist es allen Stipendiaten der Akademie möglich, mit internationalen Choreografen arbeiten zu können und somit schon mal erste Erfahrungen für das Berufsleben sammeln zu können. Aufführungen in wunderschönen Theatern, geschmückt von feinsten Kostümen und außerordentlichen Choreografien, wird alles durch Sie ermöglicht. Dafür können wir uns bei Ihnen nicht genug bedanken. 

Dass Ihre Förderung Früchte trägt, sieht man daran, dass viele ehemalige Stipendiaten nun an der Weltspitze tanzen und choreografieren. 

Da wir unseren Dank am Liebsten durch unsere Kunstform ausdrücken, würden wir uns sehr darüber freuen, Sie persönlich bei unseren Aufführungen begrüßen zu können. 

 

In unendlicher Dankbarkeit

 

Ihre 7 Stipendiaten der Akademie des Tanzes Mannheim

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Von links nach rechts: Kota Nakao, Victor Costa Santos, Kevin Amann, Evellin de Lima Martinano, Riko Ishihara, Sara Saito, Marin Murayama

Newsletter 2013 - 2018